Kellerlüftungs-Assistent für Südtirol
Durch richtiges Lüften hohe Feuchtigkeit im Keller vermeiden

Echtzeit-Auswertung der Wetterdaten & absolute Feuchte (g/m³)

Aktuelle Werte im Keller

Bitte die aktuellen Werte im Keller anhand eines Luftfeuchtigkeitsmessgeräts ermitteln und hier eintragen.

Absolute Kellerfeuchte: -- g/m³

Wetterstationen & Absolute Feuchte

Stand der Daten: --
Standort °C % g/m³ Status
Lade Live-Daten...

Keller lüften: Absolute Luftfeuchtigkeit & Differenz

Um einen Keller effektiv zu trocknen, sollte die absolute Luftfeuchtigkeit außen mindestens 2 g/m³ (in der Praxis oft als Daumenregel ab 1 bis 2 g/m³) unter dem Wert des Kellers liegen. Ist die Differenz geringer, ist der austrocknende Effekt zu gering oder es besteht bei ungünstigen Temperaturen das Risiko, dass zusätzliches Wasser in den Keller eingetragen wird.

Die wichtigsten Werte im Überblick

  • Die Feuchtigkeitsdifferenz (Schwellenwert): Eine Lüftung lohnt sich ab einer Differenz von ca. 2 g/m³. Wenn die absolute Außenluftfeuchte niedriger ist als innen, kann die einströmende Luft beim Erwärmen im Keller Feuchtigkeit aufnehmen und nach draußen transportieren.
  • Der ideale Zielwert im Keller: Einen universellen idealen Wert für die absolute Luftfeuchtigkeit gibt es nicht, da dieser stark von der Temperatur abhängt (warme Luft kann mehr Feuchtigkeit speichern als kalte). Maßgeblich ist daher die relative Luftfeuchtigkeit, die im Keller idealerweise zwischen 50 % und 60 % liegen sollte.
  • Beispiel bei 15 °C Keller-Temperatur: Bei 15 °C und 50 % relativer Feuchte liegt die absolute Luftfeuchtigkeit bei etwa 6,4 g/m³. Die Außenluft muss demnach deutlich unter diesem Wert liegen, um den Keller zu entfeuchten.

Wichtige Faustregeln für die Praxis

  • Sommer: Im Sommer ist es draußen oft warm und die absolute Luftfeuchtigkeit hoch. Selbst wenn es sich kühl anfühlt, transportiert man beim Lüften an heißen Tagen oft Feuchtigkeit in den Keller, die an den kalten Wänden kondensiert (Schimmelgefahr). Daher im Sommer meist nur nachts oder am frühen Morgen lüften, wenn die Außenluft abgekühlt und trockener ist.
  • Winter: Im Winter ist die kalte Außenluft von Natur aus sehr arm an absoluter Feuchtigkeit. Selbst bei hoher relativer Luftfeuchtigkeit draußen ist die absolute Feuchte meist sehr niedrig, sodass im Winter fast immer gelüftet werden kann.